Meine Therapieform

In Österreich gibt es unterschiedliche Schulen, die in Cluster eingeteilt werden. Hypnosepsychotherapie gehört zum Cluster Psychonalaytisch-psychodynamische Therapie. Im Anschluss finden sie einige Grundannahmen und Erklärungen zu meiner Therapieform

Psychodynamische Psychotherapie

Der tiefenpsychologische Ansatz

  • Es gibt verschiedene psychotherapeutische Schulen, eine davon ist die psychodynamisch-tiefenpsychologische Richtung.
  • Sie geht davon aus, dass unter unserer „Oberfläche“ unbewusste Dinge ablaufen, die unser Handeln und unsere Persönlichkeit beeinflussen. Dabei kann es auch zu inneren Konflikten zwischen verschiedenen Bestrebungen kommen, die uns Menschen Schwierigkeiten bereiten und sich in verschiedenen seelischen Problemen ausdrücken können.
  • Die Psychodynamik geht davon aus, dass sich diese innerseelischen Konflikte , z.B. durch eine Psychotherapie verändern können.
  • Die Hypnosepsychotherapie gehört zu den tiefenpsychologisch/psychodynamischen Schulen! Dieser Ansatz wird mit der Ansicht Milton Ericksons kombiniert, dass jeder Mensch alle notwendigen Ressourcen und Fähigkeiten potenziell in sich trägt und lernen kann, diese zu entfalten und anzuwenden.

Hypnosepsychotherapie

Das Unbewusste besser erreichen

  • Hypnose ist ein Zustand nach innen gerichteter Aufmerksamkeit, in dem wir besseren Zugang zu unseren eigenen Ressourcen, Fähigkeiten und unserer Kreativität erhalten.
  • Hypnose kann Entspannung fördern, eine innere Stärkung und Motivierung des jeweiligen Menschen unterstützt und die Aufarbeitung von Problemen erleichtern.
  • Es gibt verschiedene Richtungen in der Therapie mit Hypnose, wobei die Hypnosepsychotherapieausbildung die wichtigsten Richtungen beinhaltet. (Zugänge aus der modernen ericksonianischen Hypnose, der Hypnoanalyse und z.B. auch der Ego-States-Therapie)
  • "Hypnosepsychotherapie" ist eine eigenständige Therapieausbildung,  und keine Weiterbildung. Somit unterscheidet sie sich von hypnotherapeutischen Fortbildungen in der Intensität und Länge der Ausbildung. (durchschnittlich 7 Jahre Ausbildung

Wichtige Elemente der Therapie

🧠 Unbewusste Prozesse

Ein Kernprinzip ist die Annahme, dass viele unserer Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen durch unbewusste Konflikte beeinflusst werden. Diese sind oft nicht direkt zugänglich, wirken aber im Hintergrund weiter.


🧩 Innere Konflikte

Psychische Beschwerden werden häufig als Ausdruck innerer Konflikte verstanden – z. B. zwischen Bedürfnissen, Wünschen und äußeren Anforderungen. Ziel ist es, diese Konflikte bewusst zu machen und neue Lösungen zu entwickeln.


👶 Frühe Beziehungserfahrungen

Frühe Erfahrungen, insbesondere in der Kindheit, prägen, wie Sie sich selbst und andere erleben. Beziehungsmuster aus der Vergangenheit können sich in aktuellen Beziehungen wiederholen.


🗣️ Freies Sprechen

Sie sind eingeladen, möglichst frei über alles zu sprechen, was Ihnen in den Sinn kommt. Dieses „freie Assoziieren“ hilft, verborgene Themen und Zusammenhänge sichtbar zu machen.


💬 Deutung und Einsicht

Der/die Therapeut:in unterstützt Sie dabei, Zusammenhänge zwischen Ihren aktuellen Problemen, Gefühlen und biografischen Erfahrungen zu erkennen. Diese Einsicht kann Veränderungen ermöglichen.


🛠️ Beziehung als Wirkfaktor

Die therapeutische Beziehung selbst ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Sie bietet einen sicheren Raum, um neue Beziehungserfahrungen zu machen.


⏳ Prozess und Entwicklung

Psychodynamische Therapie versteht Veränderung als Prozess. Es geht nicht nur um Symptomreduktion (z. B. bei Depression oder Angststörung), sondern auch um ein tieferes Verständnis Ihrer Persönlichkeit und nachhaltige Entwicklung.

 

Was hinter dir liegt und was vor dir liegt ist unbedeutend im Vergleich zu dem, was in dir liegt!”

Ralph Waldo Emerson

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